BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein setzt sich für einen schnellen Abbau 
des entlang der deutsch-dänischen Grenze errichteten Wildschweinzauns ein.

Wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein, fordern die dänische Regierung 
auf:

  • diesen Zaun nicht zu einem Status Quo werden zu lassen und ihn umgehend 
    zurückzubauen;
  • sich von ihrer symbolischen Abschottungspolitik abzuwenden und nach 
    pragmatischen und tragfähigen Lösungen sowohl für die Problematik mit der 
    afrikanischen Schweinepest als auch für die zunehmende Spaltung Europas zu 
    suchen;
  • ihr Land wieder als Teil eines offenen, vom Miteinander geprägten Europa 
    im Sinne der EU-Verträge zu begreifen, statt sich immer weiter zu 
    separieren

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12.03.2019

Pressemitteilung: Flensburg soll Fairtrade-Stadt werden

Hierzu sagt Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner:

Flensburg soll Fairtrade -Stadt werden - daher haben wir als Grüne Ratsfraktion einen Antragsentwurf an die anderen Fraktionen gesandt und wünschen uns deren Unterstützung, um diesen als gemeinsamen Antrag am 19. März in den Hauptausschuss und am 21. März in den Rat zu bringen. Die Organisation TransFair, Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V., hat für Fairtrade-Towns Kriterien entwickelt, um das Siegel Fairtrade-Town zu erhalten. In Deutschland gibt es bereits 589 Fairtrade-Towns.

Mit unserem Beschluss HA 45/2012 haben wir bereits das erste Kriterium erfüllt, indem im Ratshaus nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt werden. Die anderen Kriterien sollen dafür sorgen, dass der Einzelhandel angeregt wird, verstärkt fair gehandelte Produkte anzubieten und gerade auch Verbraucherinnen und Verbraucher dafür zu sensibilisieren , damit die Nachfrage im Einzelhandel entsprechend steigt. Auch können wir uns gut vorstellen, dss auch Schulen und die Hochschulen in Flensburg zu Fairtrade-Schools bzw. Fairtrade-Universities werden.

Zur heutigen Entscheidung des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichts sagt die Grüne Ratsfraktion: "Als Grüne Kommunalpolitkerinnen freuen wir uns sehr über das Urteil des Verwaltungsgerichts. Es bestätigt unsere Haltung, die wir in dieser Debatte die ganze Zeit hatten: Kommunalpolitik muss gestalten dürfen und kann unbequeme Entscheidungen wie eine Grundsteuererhöhung auch treffen, um den Haushalt der Stadt zu entlasten. Wir haben immer dazu gestanden, dass eine Haushaltsentlastung durch Grundsteuererhöhung zugleich ein Bekenntnis der Stadt ist, die Ausgabenerhöhungen durch die Kita-Qualitätsoffensive selbst tragen zu wollen und sie damit auch nicht durch die Zukunft und damit als Schulden zukünftiger Generationen zu finanzieren.", sagt Ellen Kittel-Wegner, Grüne Fraktionsvorsitzende.   Mehr »

 

Bei der Diskussion um künftige Pachtverträge im Bereich Hafen Ost haben die vier Fraktionen in der Flensburger Ratsversammlung, CDU, Grüne, SPD und SSW, nachgelegt. Sie legen einen gemeinsamen Arbeitsauftrag an die Verwaltung vor, der wesentliche Eckpunkte für Bezahlbarkeit von Wohnungen im neuen Stadtviertel definiert.   Mehr »

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Pressemitteilung des Kreisverbandes von Bündnis90/Die Grünen zu „Fridays for future“

Der Flensburger Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt aus vollem grünen Herzen alle Schüler*innen, die am Freitag an der Hafenspitze um 10.00 Uhr unter dem Motto „Fridays for future“ protestieren!

Sie zeigen, dass sie etwas verstanden haben, was vielen Erwachsenen und leider auch vielen Politiker*innen immer noch nicht klar ist:

ES GEHT BEI DER KLIMAKRISE UM UNSER ALLER, BESONDERS ABER UM IHRE ZUKUNFT! ES GEHT DARUM, JETZT ZU HANDELN, DENN ES GIBT KEINEN „PLANETEN B“ FÜR UNS!

„Wie kleinlich ist es da, von Schulschwänzen zu reden und die Teilnahme untersagen zu wollen! Stattdessen sollten Schulen, Lehrkräfte und Eltern die Schüler*innen-Veranstaltung unterstützen. Sie zeigt doch, dass irgendetwas richtig gelaufen ist, denn unsere Kinder und Jugendlichen mischen sich ein, melden sich zu Wort und zeigen, dass sie Basisdemokratie verstanden haben!“ sagt Benita v. Brackel-Schmidt, Sprecherin der Grünen in Flensburg.

Ihre Co-Sprecherin Marlene Langholz-Kaiser fügt hinzu: „Schulen und Lehrer sollten diese Gelegenheit nutzen, um das, was sie im Unterricht nur theoretisch vermitteln können, in der Praxis mit ihren SchülerInnen gemeinsam zu erproben! Eine bessere Motivation für die TeilnehmerInnen, sich nach einer solchen gemeinsamen Erfahrung auch in Zukunft gesellschaftlich und für’s Klima zu engagieren, gibt es nicht!“

Denn auch für die Flensburger Schüler*innen gilt, was Greta Thunberg in einem Spiegel-Interview auf die Frage, warum sie nicht in ihrer Freizeit demonstrieren könne, sagte: „Weil es weniger bringen würde. Wissen Sie: Ich darf nicht wählen, obwohl es hier um meine Zukunft geht. Und zur Schule muss ich gehen. Wenn ich dann schwänze, um gegen die Klimakrise zu protestieren, wird auf meine Stimme viel eher gehört. Das ist wichtig, denn hier geht es um die größte Krise der Menschheitsgeschichte.“

Daher unterstützen wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Flensburg den Aufruf in Gänze und rufen zudem die Schulen auf, ihren Schüler*innen eine solche Erfahrung nicht zu verwehren! „Fridays for future“! Wir sehen uns am Freitag, dem 8.2.2019 um 10.00 Uhr an der Hafenspitze!

27.01.2019

PM: Freude über neue Generalintendantin

Flensburgs Grüne Ratsfraktion freut sich sehr über die Wahl von Frau Dr. Ute Lemm zur neuen Generalintendantin und Geschäftsführerin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters.

"Ich freue mich sehr, dass es dem Landestheater gelungen ist, mit Frau Dr. Ute Lemm eine äußerst kompetente und kooperative Frau gewonnen zu haben. Dass sie die großen Herausforderungen wie Theaterneubau und Spielbetrieb bei knappen Kassen meistern wird und dabei den hohen Qualitätsansprüchen in der Spielplangestaltung gerecht werden wird, dessen bin ich mir sicher und freue mich auf die Zusammenarbeit," äußert Pelle Hansen als Aufsichtsratsmitglied der Landestheater und Sinfonieorchester GmbH.

Die Vertreterinnen in der Gesellschafterversammlung ergänzen - Katja Claussen: “Wir sind überzeugt, dass das Landestheater mit Dr. Ute Lemm sehr gut aufgestellt in die Zukunft geht. Ihre profunde Erfahrung und sprühende Begeisterung haben uns überzeugt, genauso wie ihre Bereitschaft mit der Europa-Universität im Studienfach Darstellendes Spiel zusammenzuarbeiten.“

„Die verschiedenen Sparten des Theaters mit Theaterpädagogik zu verknüpfen, ist ein interessanter Ansatz, um Theater für alle Menschen attraktiv zu machen. Außerdem finden wir es großartig, nun eine Frau an der Spitze unseres Theaters zu sehen.“, so Ellen Kittel-Wegner.

Veranstaltungsreihe - Schicksalsjahr: Die Europawahlen 2019

Neujahrsempfang

Guter Start in das neue Jahr:

Auf dem Neujahrsempfang der Stadt haben wir viele interessante Gespräch geführt.

 

Wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr 2019!  

07.01.2019

PM zu Aufnahme von Flüchtenden von „SeaWatch 3“ und „Professor Albrecht Penck“

In einem Brief hat die Grüne Ratsfraktion Oberbürgermeisterin Simone Lange gebeten, mit Bezug auf den Ratsbeschluss 159/2018 aus dem vergangenen September konkret dem Bundesinnenminister mitzuteilen, dass Flensburg als sicherer Hafen auch für die aktuell 49 flüchtenden Menschen auf der "Sea Watch 3" und der "Professor Albrecht Penck" zur Aufnahme bereit ist, wie inzwischen viele andere Städte in Deutschland auch. Der Bundesinnenminister soll darüber hinaus aufgefordert werden, die nötigen politischen Voraussetzungen für eine Aufnahme zu schaffen.

Hierzu erklärt Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner: "Flensburg ist ein sicherer Hafen, dazu gab es große Einigkeit in der Flensburger Ratsversammlung! Deshalb bitten wir die Oberbürgermeisterin, dies dem Bundesinnenminister nachdrücklich mitzuteilen. Genau wie die Initiative Seebrücke fordern wir vom Bundesinnenminister die sofortige Aufgabe seiner Blockadehaltung. Neben Flensburg haben sich bereits 30 andere Städte bereit erklärt, die Flüchtenden aufzunehmen. Die "Nicht-Haltung" des Bundesinnenministers ist skandalös und zutiefst menschenverachtend. Die Flensburgerinnen und Flensburger haben dagegen seit 2015 immer wieder gezeigt, wie sehr sie sich für die Unterstützung Flüchtender einsetzen, nicht zuletzt mit den vielen beispielhaften Aktionen im Seetember."

Anhang:

userspace/SH/kv_flensburg/Fraktion/Dokumente/Schreiben_an_OBin_-_Seebruecke.pdfBrief an Oberbürgermeisterin Simone Lange

userspace/SH/kv_flensburg/Fraktion/Dokumente/Seebruecke__offener_Brief.pdfOffener Brief der Initiative Seebrücke 

„Als Grüne Ratsfraktion freuen wir uns über den Vorstoß der SPD, Umweltthemen deutlicher in den Fokus zu rücken. Auch nach unserer Auffassung kommen die Umweltthemen im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung viel zu kurz. Umweltplanung gehört jedoch untrennbar zum Themenbereich der Stadtplanung. Daher bezweifeln wir, dass die Herauslösung der Umweltthemen in einen eigenen Ausschuss der richtige Weg ist. Dies erhöht den Abstimmungsaufwand zwischen den Ausschüssen und verlängert die politische Entscheidungsfindung," so Catarina Mierwald als Grüne Umweltpolitikerin.

„Neben dem Erhalt des Status Quo und dem Vorschlag der SPD sehen wir einen dritten Weg darin, in einem verbindlich und transparent wirkenden Beiratsformat die Fachkompetenz von Naturschutzbeauftragten, Umweltverbänden, Klimaschutzexperten usw. in den politischen Prozess zu integrieren und auf Grundlage dieser Empfehlungen im Ausschuss zu beschließen. Gutes Beispiel ist hier die Expertenunterstützung durch den Sanierungsbeirat, besetzt mit Kommunalpolitiker*innen und den verschiedenen fachlichen Experten. Wichtig ist uns, dass die Expertise aus solchen Beiräten direkt in die politische Arbeit einfließen muss.“ ergänzt Arndt Scherdin, ebenfalls für die Grünen Mitglied des SUPA.   Mehr »

Die drei Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD und SSW haben heute einen gemeinsamen Wahlvorschlag für die Wahl zum Stadtrat(Kämmerer) beim Stadtpräsidenten eingereicht. Alle drei Fraktionen stehen uneingeschränkt hinter dem amtierenden Bürgermeister Henning Brüggemann.

"Als Grüne schätzen wir Henning Brüggemann als Kämmerer mit hohem Fachwissen, der über den Tellerrand guckt und ergänzend zu seinem verantwortungsvoll ausgeführten Tagesjob auch langfristige strategische Instrumente zur Haushaltsplanung entwickelt und diese in die bundes- und landesweite Diskussion einspeist. Nicht zuletzt sein Engagement im Klimapakt und der Gleichstellungspolitik runden für uns das Profil des favorisierten Kandidaten ab.", sagt Ellen Kittel-Wegner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.    Mehr »

11.12.2018

PM Geschlechtergetrennte Sauna

"Wir freuen uns sehr, dass das uneingeschränkte Angebot einer geschlechtergetrennten Sauna an einem Tag der Woche im wöchentlichen Wechsel aufrecht erhalten wird! Mit der Herstellung gleicher Nutzungsrechte für ALLE Flensburger*innen bekennen wir uns in Flensburg zu den Grundsätzen einer inklusiven, familienfreundlichen und geschlechtergerechten Gesellschaft", so Marlene Langholz-Kaiser als Grüne Gleichstellungspolitikerin.

"Mit diesem Angebot werden wir nicht nur dem Anspruch einer modernen, vielfältigen Stadt gerecht, sondern gewinnen auch eine vierstellige Zahl zusätzlicher Nutzer*innen für unser Campusbad." ergänzt Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner.

Gestern hat das "Hafenwerk" seine Petition an die Oberbürgermeisterin übergeben.Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Flensburger Ratsversammlung unterstützt das "Hafenwerk" vollumfänglich.

"Wir wünschen uns für die Zukunft des Ostufers ein modernes, urbanes städtebauliches Konzept, welches Wohnen und Arbeiten wieder näher zusammenbringt. Da passt diese kleine Tischlerei einfach perfekt hinein," sagt Ratsherr Stefan Thomsen.   Mehr »

PM Ein guter Tag für den Natuschutz - Grüne freuen sich über Verbot der Muschelfischerei auf Flensburgs Wasserflächen

Zur Entscheidung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, die Muschelfischerei auf den zur Stadt Flensburg gehörenden Wasserflächen nicht weiter zuzulassen, sagt die grüne Ratsfraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner:

„Wir Grüne freuen uns riesig über die Entscheidung der Oberbürgermeisterin. Die Ratsversammlung hat bereits Ende August einstimmig eine Resolution zur Beendigung der Muschelfischerei beschlossen. Die Muscheln übernehmen eine wichtige Funktion zur Erhaltung eines ökologischen Gleichgewichts in der Flensburger Förde. Als Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde hat Frau Lange in ausführlicher naturschutzrechtlicher Abwägung dem Wunsch der Ratsversammlung entsprochen und die exzessive Wildmuschelfischerei auf Flensburgs Wasserflächen beendet.

Wir senden mit dieser Entscheidung ein deutliches Signal an den Kreis Schleswig-Flensburg und das schleswig-holsteinische Umweltministerium. Wir fordern sie damit auf, ebenfalls das Ziel des Erhalts einer gesunden Förde nicht dem ökonomischen Profit eines einzelnen Unternehmens zu opfern. Die Flensburger Förde und die Ostsee kennen keine Grenzen der Zuständigkeit, weshalb wir nur gemeinsam die Förde in einem ökologisch guten Zustand erhalten können. Für die weitere Entwicklung an der Förde setzen wir große Hoffnung in den binationalen "Runden Tisch Flensburger Förde", zu dem die Verwaltung aufgrund des Ratsbeschlusses die Nachbarkommunen und den Kreis beiderseits der Grenze einladen wird."

Pressemitteilung zur Anti-Sexismus Veranstaltung am 21.11. im Kühlhaus

„Sexismus ist in den Medien auch 2018 noch weit verbreitet. Während große Unternehmen in ihrer Werbung heute oft geschickt knapp an offenem Sexismus vorbeizielen, werben vor allem kleinere Betriebe noch immer mit eindeutig sexistischen Sprüchen und Motiven“, berichtete die Gründerin der Anti-Sexismus-Plattform Pinkstinks, Dr. Stevie Meriel Schmiedel, den etwa 100 Besucher*innen am Mittwochabend im Kühlhaus.

Die Flensburger Grünen hatten zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Sexismus in den Medien“ eingeladen. Nach einer Einführung durch die Sprecherin der Grünen in Flensburg, Marlene Langholz-Kaiser, präsentierte Stevie Schmiedel Beispiele von sexistischer Werbung und berichtete von ihrer Kampagnenarbeit. Sie betonte die Bedeutung von Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit für dieses Thema und verwies auf positive Entwicklungen in den letzten Jahren, die zu einem gesteigerten Problembewusstsein geführt hätten. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen und einem starken Anti-Gender Diskurs insbesondere von rechts-populistischen und konservativen Kräften könne man aber nicht davon ausgehen, dass diese Veränderungen langfristig erhalten blieben.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Frauke Grenz von der Europa-Universität Flensburg, Dr. Karin Haug vom SSW und Dr. Ann-Kathrin Tranziska von den Schleswig-Holsteiner Grünen wurde das Thema ‚Sexismus‘ aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Neben der medialen Darstellung von Politikerinnen und Gründe für eine immer noch niedrige Repräsentation von Frauen in den Parlamenten, ging es vor allem um die Frage, wie der Anteil von Frauen in den Sendeanstalten und in der Politik erhöht werden könnte.

Veranstaltung "Sexismus in den Medien"

Datum: 21. November

Zeit: 18:00  - 20:00

Ort: Kühlhaus, Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

Trotz der gesetzlichen Gleichstellung von Frauen und Männern existieren noch immer feste Vorstellungen darüber, was typisch männlich und typisch weiblich ist. Häufig nutzen Werbung und Berichterstattung in Print- und Onlinemedien diese Stereotype und stehen dafür zunehmend in der Kritik. Gemeinsam mit Stevie Schmiedel, Gründerin der Anti-Sexismus Plattform Pinkstinks, wollen wir an diesem Abend mehr über dieses Thema erfahren: Wie könnte es anders gehen und was können gute Beispiele bewirken? 

In Zusammenarbeit mit:

Bündnis 90/Die Grünen (Kreisverband Flensburg)

Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik der GRÜNEN SH

Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg

Flensburger Grüne erfolgreich auf Leipziger Parteitag

- Rasmus Andresen auf aussichtsreichen Listenplatz gewählt. Grüne wollen in Flensburg stärkste Kraft bei der Europawahl werden.-

Die Flensburger Grünen zeigen sich erfreut über den Grünen Europaparteitag in Leipzig. Der Flensburger Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen wurde auf dem aussichtsreichen Listenplatz 16 auf die Grüne Europaliste gewählt. Mit einem bundesweiten Ergebnis von ca. 16% würde Andresen in das Europaparlament einziehen. Auch inhaltlich wurden wichtige Beschlüsse für unsere Region getroffen.

Die Flensburger Grüne Kreisvorsitzende Benita von Brackel-Schmidt, die als Delegierte am Parteitag teilnahm, erklärt:

“Nach einem engagierten Europa-Wochenende auf unserer Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig starten wir nun hochmotiviert mit unserem Kandidaten in den Wahlkampf für ein weltoffenes, soziales und ökologisches Europa. Wir freuen uns, dass mit Rasmus Andresen ein Flensburger auf einen sehr aussichtsreichen Listenplatz gewählt wurde. Als Minderheitendäne trägt Rasmus Europa im Herzen und ist eine starke Stimme für unsere grenzüberschreitende Region.

Auch inhaltlich sind wir mit den Parteitagsergebnissen sehr zufrieden. Wir zeigen klare Haltung für Menschenrechte, Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt. Unsere Anträge zu Minderheitenschutz und der sozialen Absicherung von Grenzpendler*innen sind beschlossen und in das Grüne Europa-Wahlprogramm übernommen worden.“

Rasmus Andresen ergänzt:

“Ich freue mich über den aussichtsreichen Listenplatz für meine Kandidatur zur Europawahl. Flensburg hat die Chance, im kommenden Europaparlament einen Europaabgeordneten zu stellen, das ist eine großartige Möglichkeit, unsere Stadt noch weiter voran zu bringen. Wir laden alle Menschen ein, mit uns für und an einem weltoffenen, sozialen und ökologischen Europa zu arbeiten. Unser Ziel ist, in Flensburg bei den Europawahlen stärkste Kraft zu werden, ganz viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren und für Europa zu begeistern.”

Historische Entscheidung: Flensburg geht einen großen Schritt Richtung Kohleausstieg

Zur Entscheidung der Stadtwerke und der Ratsversammlung bis 2022 vorzeitig zwei von drei Kohlekesseln abzuschalten und durch eine Gasanlage zu ersetzen, sagt die grüne Ratsfraktionsvorsitzende und Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke Flensburg Ellen Kittel-Wegner:

„Die Entscheidung in den Gremien der Stadtwerke und der Flensburger Ratsversammlung ist historisch. Flensburg geht einen großen und entscheidenden Schritt in Richtung Kohleausstieg. Ab 2022 können durch die modernen Gasanlagen jährlich 120.000 Tonnen CO² bei den Stadtwerken eingespart werden, somit in etwa ein Siebtel der gesamten CO²-Emissionen in Flensburg - oder etwa doppelt so viel wie sämtliche PKW in Flensburg emittieren. Neben der Geschäftsführung der Stadtwerke Flensburg danken wir als Grüne vor allem der Arbeitnehmerschaft, die die Entscheidung konstruktiv und positiv begleitet hat, obwohl durch die Entscheidung im Bereich des Kraftwerks in den nächsten Jahren auch Stellen wegfallen werden. Ganz wichtig für uns ist dabei, dass die Geschäftsführung zusagen konnte, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird."

Dazu ergänzt das Mitglied der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke und grüner Ratsherr Clemens Schmidt:

„Dieser Schritt bedeutet eine große Anstrengung für die Stadtwerke und die Stadt Flensburg. Nur durch zusätzliche finanzielle Bemühungen der Stadtwerke im Schulterschluss mit der Stadt Flensburg konnte der teilweise Kohleausstieg möglich gemacht werden. Das zeigt, welch große Bedeutung Klimaschutz für uns hat. Die gute Förderkulisse für eine Umrüstung auf eine Gasanlage wird jedoch in einigen Jahren dazu führen, dass die Stadtwerke damit gut aufgestellt sind für die Zukunft."

06.11.2018

Stellungnahme der Fraktion B90/Die Grünen zum Bebauungsplan Bahnhofshotel

Oberste Priorität für unser Handeln hat der Erhalt der Bäume am Hang und der Schutz des bedeutsamen Lebensraums z.B. für Fledermäuse. Nach unserem heutigen Wissensstand halten wir es grundsätzlich für möglich, dies mit einer baulichen Entwicklung des Grundstückes der Hauptpost zu vereinbaren.

Wir sehen durch die Ansiedlung eines Hotels Potenziale für die Entwicklung des Sanierungsgebietes Südstadt / Bahnhofsumfeld. Das geplante Hotel würde den Flensburger Bahnhof als Destination für Bahnreisende attraktiver machen. Es ermöglicht durch das Angebot von Parkplätzen im Parkhaus einen gut strukturierten und für alle Verkehrsteilnehmer besser nutzbaren Bahnhofvorplatz, belebt einen oft kritisierten Angstraum und erleichtert die Anbindung des Bahnhofes an die Innenstadt. Daher haben auch wir, wie alle anderen Fraktionen auch, dem Aufstellungsbeschluss zu dem o.g. Projekt seinerzeit zugestimmt. Wenn uns demnächst der Satzungsentwurf vorgelegt wird, werden wir die dann vorliegenden notwendigen Gutachten der Fachleute und die Stellungnahmen der Beteiligten sorgfältig prüfen und hinterfragen.

Wir werden unsere Zustimmung dann davon abhängig machen, ob die nachfolgend genannten Forderungen erfüllt werden.

Wir fordern, dass

• der Hangbereich mit dem Baumbestand im Biotopverbund erhalten bleibt.

• ein bedeutsames Habitat für Fledermäuse geschützt und die Population durch unterstützende Maßnahmen gestärkt wird.

• die Eingriffe in den Hang auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

• Der Bahnhofstandort gestärkt wird und vor allem die bereits versiegelten Flächen im Bereich der Hauptpost für eine weitere Entwicklung genutzt werden. Um unsere Ziele zu sichern, haben wir zwei Anträge formuliert. Diese werden am Dienstag, den 6. November in den Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA) eingebracht.

 

Unsere Anträge für den Ausschuss für Umwelt, Planung, Stadtentwicklung am 06.11.2018 

Unsere Anfrage  an die Verwaltung vom 23.10.2018

Die von der Umweltbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg erteilte naturschutzrechliche Befreiung zur Muschelfischerei in der Flensburger Förde enttäuscht nicht nur die Umweltverbände, sondern auch die Grünen in Kreis und Stadt. Sie fordern das Ministerium auf, die Bedenken in der aktuellen Debatte um die Wildmuschelfischerei ernst zunehmen und für einen ökologisch wertvollen Zustand der Innenförde einzutreten.

Zugleich ermutigen sie die Stadt Flensburg, in der es einen Ratsbeschluss dazu gibt, in dieser sehr strittigen Frage zu Gunsten die Muscheln und gegen das Abfischen zu entscheiden.

Die Grüne Fraktionsvorsitzende der Stadt Flensburg Ellen Kittel-Wegner betont: "Für eine Freistellung vom gesetzlichen Biotopschutz ist das überwiegende öffentliche Interesse maßgeblich. Wir können nicht erkennen, dass bei einem Muschelfischerkonzern, der sein Hauptfanggeschäft in der Nordsee betreibt und als „Raubfischer“ in der Förde bekannt geworden ist, irgendwie mit öffentlichem Interesse argumentieren kann. Im Gegenteil: Im Interesse der Flensburger Einwohnerinnen und Einwohner, also im öffentlichen Interesse der ganzen Stadt ist es doch, eine intakte Förde zu haben. Dem haben wir durch einstimmigen Beschluss aller acht Ratsfraktionen Ausdruck verliehen.“

Auch auf ihrem Landesparteitag im September haben die Grünen Delegierten einstimmig beschlossen: "Wir GRÜNE in Schleswig-Holstein lehnen weitere exzessive Muschelfischerei in der Flensburger Förde ab.“

Die Grünen im Kreis und die fachpolitischen Sprecher der grünen Fraktion fordern ein sofortiges Ende der Wildmuschelfischerei in der Flensburger Innenförde. Uta Bergfeld, Sprecherin des Grünen Kreisverbands, betont: "Wir brauchen das Ende der Befischung der Muscheln jetzt, nicht erst in fünf Jahren, wie es die Kreisverwaltung nun leider genehmigt hat“. Bini Schlamann von der Kreistagsfraktion ergänzt: „Ein Kompromiss könnte eine Muschel-Aquakultur in der Außenförde sein, die den Wassersport nicht behindert. Vor allem aber unterstützen wir Bestrebungen, einen deutsch-dänischen Runden Tisch ins Leben zu rufen." Die Grünen befürworten auch Bestrebungen einen Naturpark Flensburger Förde zu schaffen, um auch anderen Belastungen wie Plastik, Altmunition und Düngereinträgen entgegentreten zu können.    Mehr »

Am 17.10. hatte der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen zu seinem 6. Hafentag nach Flensburg eingeladen. Die drei Mitglieder der Flensburger Grünen Ratsfraktion, Ellen Kittel-Wegner, Catarina Mierwald und Rasmus Andresen, nahmen an der Veranstaltung teil. Der pünktlich zur Veranstaltung angelandete erste Kies aus der Neuverpachtung der Hafenflächen konnte sie nicht darüber hinweg täuschen, dass die Flensburger Hafenflächen bereit für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung sind.

Der Flensburger Landtagsabgeordnete und Ratsherr Rasmus Andresen, der den Wahlkreis Hafen Ost als direkt gewählter Abgeordneter in der Ratsversammlung vertritt, zeigt sich über den Diskussionsstand auf der Veranstaltung verwundert: "Die Diskussion war weder ausgewogen noch entsprach sie der Faktenlage. Es ist schlichtweg falsch zu behaupten, dass am Hafen Ost nur Luxuswohnungen entstehen sollen. Das Hafengebiet bietet die Möglichkeit, kreatives Gewerbe, Wohnen für Menschen mit wenig Einkommen und Freiräume für Kultur miteinander zu kombinieren. Dafür muss man den Wirtschaftshafen nicht aufgeben. Wirtschaftsminister Buchholz, der FSG-Geschäftsführer und andere Herren verengen die Diskussion. Deshalb ist es gut, dass die Entscheidung im Rat unter Einbeziehung aller Interessen fällt."

Ellen Kittel-Wegner, Vorsitzende der Grünen Fraktion in Flensburg, ergänzt: „Die Frage lautet doch längst nicht mehr, ob wir einen Wirtschaftshafen oder Wohnbebauung wollen. Die Frage ist vielmehr, wie wir einen Wirtschaftshafen zukunftssicher aufstellen und mit dem Bedarf an Wohnbebauung und maritimem Gewerbe gut vereinbaren können. Die Ausführungen unseres selbsternannten Hafenministers haben jedoch nur die Erfüllung seines Schleswig-Holstein weiten Straßenausbauprogramms und einen zeitlich begrenzten Bedarf an Kies im Fokus. Eine langfristige regionale Planung oder gar nachhaltige Stadtentwicklung kann ich hier nicht erkennen.“    Mehr »

04.09.2018

Presseerklärung: Das Freie Radio Flensburg unterstützen

Am 26.4.2017 hat der Landesmedienrat Hamburg/Schleswig-Holstein entschieden, eine 24-Stunden-UKW-Frequenz für ein Freies Radio an Flensburg zu vergeben, zunächst für 10 Jahre. Daran gekoppelt ist auch eine Anschubfinanzierung für das erste Jahr. Um einen dauerhaften Betrieb gewährleisten zu können, benötigt das Freie Radio eine Förderung durch die Stadt Flensburg. Für diese Förderung in einer Höhe von 22.000 Euro jährlich setzt sich die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein.

Dazu sagt der grüne Ratsherr und Mitglied im Kulturausschuss, Clemens Schmidt: „Wir Grüne wünschen uns für Flensburg eine Vielfalt von Medienangeboten. Ein wichtiger Teil davon ist das Radio. Ein lokales Radio erreicht eine breite Gruppe von Flensburger*innen mit lokalen Informationen und bietet kulturellen Initiativen eine Bühne. In Zeiten zurückgehenden Interesses an der Kommunalpolitik, eröffnet ein Freies Radio auch die Möglichkeit die Flensburger*innen besser zu informieren und an aktuellen Diskussionen teilhaben zu lassen. Das Freie Radio kann und möchte einen bedeutenden Teil des gesellschaftlichen Lebens in Flensburg darstellen. Das wollen wir von städtischer Seite gerne unterstützen. Auch die Förderung für das Freie Radio Flensburg durch die Landesmedienanstalt ist nur möglich, wenn auch die Stadt Flensburg eine Förderung zusagt.“

29.08.2018

Pressemitteilung Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke

Zum Antrag der Fraktionen zur Muschelfischerei in der Flensburger Förde, nehmen die initiierenden Fraktionen von Linken und Grünen Stellung:

Für die Grünen betont Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner: "Als Grünen ist uns das empfindliche Ökosystem der Förde extrem wichtig. Eine übergangsweise Erlaubnis zur Befischung, wie angedacht für 5 Jahre, sorgt für langfristige, irreparable Schäden und ist damit kein akzeptabler Kompromiss. Wir sind aktuell froh über die immer wieder hohe Badewasserqualität. Wer will aber zukünftig in unsauberer, stinkender Brühe baden? Große Mengen an Miesmuscheln, die mit Schleppnetzen vom Boden gefischt werden, lassen eine "Unterwasser-Wüste" zurück. Viele Aufnahmen von Unterwassertauchern dokumentieren dies jetzt schon. Die angedachten Versuchsfelder für entsprechende Aquakultur werdend darüberhinaus so große Flächen brauchen, dass Segeln, Kanufahren und andere Wassersportarten faktisch unmöglich würden, weshalb wir auch diese klar ablehnen."

Gabi Ritter, Fraktionsvorsitzende der Linken, ergänzt: "Wir LINKEN halten den Plan des Ministeriums sowohl ökologisch, als auch ökonomisch für unsinnig und gefährlich. Das Ministerium stellt hier wirtschaftliche Interessen eines Einzelunternehmens über die wirtschaftlichen Interessen einer ganzen Region. Der Tourismus an der Flensburger Förde gehört ebenso dazu wie der Wassersport. Die geringen Mengen, die von Nebenerwerbsfischern entnommen werden, sind verträglich und unschädlich für das Gleichgewicht. Dies gilt jedoch keinesfalls für die angedachte Genehmigung für das Unternehmen Royal Frysk von 1000 Tonnen jährlich. Wir Förde-Anrainer sind auf eine intakte Förde angewiesen, deshalb fordern wir einen gemeinsamen Runden Tisch, an dem alle Anliegergemeinden auf dänischer und deutscher Seite sowie Vereine, Verbände und Hochschulen vertreten sind." Wir freuen uns darüber, dass auch andere Fraktionen schon ihre Unterstützung für diesen Antrag signalisiert haben.

Aufruf zur Demonstration ,,Seebrücke statt Massengrab''

Am: 01. September um 16.00 Uhr
Südermarkt Flensburg
(es geht bis zur Hafenspitze mit abschließender Kundgebung)

,,Spätestens seit diesem Jahr sollte man sich nicht mehr über Donald Trump und seine Absicht eine Mauer zu errichten lustig machen, denn der eingeschlagene Kurs der EU steht diesem in Nichts nach. Viel schlimmer noch – Flucht wird zu einem Verbrechen gemacht und die Menschenrechte mit Füßen getreten. Es wird von ,,Sammellagern'' und ,,geschlossene Aufnahmelager'' von Menschen geredet. Man könnte es auch Haft nennen. Haft für jene, die vor Krieg, Verfolgung und Armut ihre Heimat verlassen mussten, in der Hoffnung auf ein sicheres und menschenwürdiges Leben. Zur selben Zeit soll die libysche Küstenwache ausgebaut werden um die Menschen auf dem Meer abzufangen und zurück in ein Land zu bringen, in welchem Menschen alles andere als sicher sind – es drohen Haft, Misshandlung und sogar Versklavung. Von einem sicheren Hafen, wie es das internationale Seenotrettungsabkommen definiert, kann hier nicht die Rede sein. Dies ist nur ein Beispiel von vielen! Wasdem ganzen die Krone aufsetzt, ist dass nun diejenigen angegangen werden, welche die sogenannten europäischen Werte des humanistischen Denkens und der Menschenrecht an vorderster Front verteidigen. Die zivilen Seenotrettungsorganisation werden kriminalisiert und die Aufnahme von gerettet Menschen verweigert, die Geschichte der Iuventa oder die der Lifeline zeigen dies nur zu deutlich. Bei allem Gerede über Abschottung, Umverteilungen, Aufnahmelagern, Obergrenzen usw., könnte man fast das Gefühl bekommen, es handle sich bei Menschen auf der Flucht um eine ,,Ware'', dabei geht es bei der ganzen Sache um nicht weniger als Menschenleben – es scheint, als hätten einige das vergessen''

Flucht ist kein Verbrechen! 68,5 Millionen Menschen sind weltweit aufgrund von Kriegen, Verfolgung, Folter und Armut (u.a.) auf der Flucht. Allein in den letzten Monaten starben mindestens 1400 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. Die Dunkelziffer möchten wir nicht erahnen.

Solidarisch mit der Bewegung ,,Seebrücke*'' wollen wir am 01.09.2018 in Flensburg gemeinsam 


….....gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung,

…......für sichere Fluchtwege,

….......für menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten

und

…....eine offene, solidarische Welt demonstrieren.

05.07.2018

Folgen der Muschelfischerei - Grüne fordern schnelle Lösung

Zur aktuellen Debatte um die Muschelfischerei in der Flensburger Innenförde sagt die Flensburger Fraktionsvorsitzende der Grünen, Ellen Kittel-Wegner: "Die Folgen der Muschelfischerei in der Flensburger Innenförde sind besorgniserregend. Wir sollten nicht mit einer Neuregelung warten, bis es zu spät ist. Die Innenförde ist ein besonders sensibles Gewässer, in dem deshalb geprüft werden sollte, ob möglicherweise die Muschelfischerei für einen begrenzten Zeitraum, in dem sich die Bestände erholen können, ganz ausgesetzt werde sollte. Dabei muss es kurzfristig auch einen Austausch mit den weiteren Kommunen geben, die an die Förde grenzen. Wir Grüne werden das Thema auf die Tagesordnung des Umweltausschusses setzen und uns dafür einsetzen, eine umweltverträgliche Lösung zu finden."

Der Flensburger Landtagsabgeordnete der Grünen, Rasmus Andresen, ergänzt: "Der Meeresschutz ist eine unserer zentralen Aufgaben und wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn über Jahre gewachsene Ökosysteme innerhalb kürzester Zeit zerstört werden. Die aktuelle Situation betrifft die Flensburger Innenförde - die Folgen dieser Eingriffe lassen sich jedoch nicht von Landesgrenzen aufhalten. Wir müssen den Ostseeraum vielmehr als gemeinsame europäische Region begreifen und uns verstärkt auch auf europäischer Ebene für den Schutz unserer Gewässer stark machen. Handlungsspielräume im Land und vor Ort müssen genutzt werden."

In die Diskussion um die zukünftige Stadtpräsidentschaft in Flensburg ist Bewegung gekommen:

SPD und Grüne sind aufeinander zugegangen und haben einen neuen gemeinsamen Vorschlag vorgelegt. „Wir wollen“, so die beiden Vorsitzenden Helmut Trost und Ellen Kittel-Wegner, „die Diskussion aus der Erstarrung herausholen und eine Lösung, die unsere Stadt voranbringt. Unser Ziel ist es, dass das Amt nicht beschädigt wird und dass unsere Stadt in der neuen Amtsperiode des Rates von Persönlichkeiten repräsentiert wird, die für das ganze Flensburg stehen – in seiner bunten Vielfalt und generationsübergreifend. Wir wollen den Wettbewerb um die beste Lösung für unsere Stadt und wollen darum die Stärken der beiden Bewerber aus unseren Reihen bündeln.“

„SPD und Grüne haben Gespräche mit vielen Fraktionen und auch miteinander geführt. Um aus der unglücklichen Lage mit drei Bewerbungen herauszukommen, schlagen beide Fraktionen daher ein gemeinsames Stadtpräsidentenmodell vor, das auf Wechsel nach der Halbzeit der Wahlperiode und damit auch viel gegenseitigem Vertrauen basiert“, so Ellen Kittel-Wegner, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Für Helmut Trost steht im Vordergrund, dass sich bei dem gemeinsamen Vorschlag Erfahrung und Erneuerung in idealer Weise verbinden.   Mehr »

In ihrer konstituierenden Fraktionssitzung hat die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Ratsmitglied Clemens Schmidt als grünen Kandidaten für das Amt des Stadtpräsidenten gewählt. Damit nimmt die grüne Fraktion ihr Vorschlagsrecht für das Amt des/r Stadtpräsident*in als eine von vier gleichstarken Fraktionen wahr.

Dazu sagt die grüne Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner: „Wir Grüne wollen allen Fraktionen im Rat ein Angebot machen und in einem ernstgemeinten Wettbewerb den oder die beste Kandidat*in für das Amt des/der Stadtpräsident*in finden. Die grüne Fraktion hat dazu mit Clemens Schmidt einen jungen Kandidaten aufgestellt, der stellvertretend für eine junge und bunte Stadt steht. Flensburg hat sich verändert, heute leben unter anderem 10 000 Studierende und Menschen mit über 140 verschiedenen Nationalitäten in der Stadt. Clemens Schmidt hat als neues Ratsmitglied einen anderen und frischen Blick auf die Herausforderungen in der Stadt. In seinem studentisch geprägten Wahlkreis 5 in der Innenstadt hat er das prozentual beste Wahlkreisergebnis geholt und die Menschen direkt erreichen können.“

Ergänzend dazu der grüne Kandidat Clemens Schmidt: „Wir Grüne wollen, dass auch jüngere Menschen sich in der Kommunalpolitik vertreten fühlen. Die sehr schwache Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl hat gezeigt, dass Flensburg trotz einer sehr aktiven Zivilgesellschaft eine gespaltene Stadt ist. Zwei Drittel der Menschen gehen nicht einmal mehr zur Wahl. Ich möchte als Stadtpräsident diese Menschen erreichen, auch mal auf einen Kaffee Zuhause bei ihnen vorbeischauen und gezielt dort wirken, wo die Menschen nur wenige Verbindungen zur Kommunalpolitik haben. Um dieses Ziel zu erreichen möchte ich eng mit allen in der Ratsversammlung vertretenen Fraktionen zusammenarbeiten. In Flensburg aufgewachsen und durch die Stadt geprägt, möchte ich mich gerne für eine lebendige Demokratie in Flensburg einsetzen.“   Mehr »

14.05.2018

Pressemitteilung: Fraktionsvorstand gewählt

Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat in ihrer konstituierenden Sitzung den Fraktionsvorstand gewählt. Bei der Wahl zum Fraktionsvorsitz erzielte Ellen Kittel-Wegner ein einstimmiges Ergebnis ohne Gegenkandidatur. Zu ihren beiden Stellvertreter*innen wurden Julia Döring und Stefan Thomsen gewählt.

Dazu sagt Ellen Kittel-Wegner: "Ich freue mich sehr über das Ergebnis und auf die Zusammenarbeit mit der neuen Fraktion. Mit acht Ratsmitgliedern und vielen engagierten bürgerschaftlichen Mitgliedern haben wir ein großartiges und hochmotiviertes Team aus Erfahrenen und Neuen. Dem Vertrauensvorschuss durch das deutliche Wahlvotum wollen wir mit klarer grüner Handschrift gerecht werden."

Danke, liebe Grünen-Wähler! 

Flensburg hat nun ein Grünes Herz mit 7 Direktmandaten und insgesamt 8 Sitzen. Spannende Zeiten für echte Sachpolitik liegen vor uns bei vier sitzmäßig gleich starken Fraktionen (CDU, GRÜNE, SPD und SSW) und insgesamt 8 beteiligten politischen Kräften. 

Machen wir was draus! 

Flensburg ist bunt! 

#flensburgticktanders!

Flyer Grüne Sofabude

Am 6. Mai ist Kommunalwahl und einen Tag vorher lassen wir‘s nochmal krachen. 
Kommt an unsere grüne Sofabude, schnackt mit uns über die Kommunalwahl oder schnappt euch ein Bier und lehnt euch zur Musik unseres DJ zurück. 

Wir bieten über den ganzen Tag verteilt ein abwechslungsreiches Programm: Klönen mit unseren Kommunalwahl-Kandidat*innen, ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, sowie Tischkicker und Live-DJ. Schaut einfach jederzeit vorbei, wir freuen uns auf euch!

Für die nächste Sitzung des Stadtplanungs- und Umweltausschusses am Mittwoch, dem 2.5.2018 stellt die Grüne Ratsfraktion anhängende Anfrage an die Verwaltung. Es geht darum, an Haltestellen und am ZOB sicherzustellen, dass Nicht- Rauchende, insbesondere Atemwegsgeschwächte, Schwangere und Kinder nicht weiterhin dem Zigarettenrauch anderer ausgesetzt sind. Neben einem Nichtrauch- Gebot in den Bushäuschen gehört auch die Überlegung dazu, am ZOB explizit Raucherzonen „Smoking- Areas“ auszuweisen. Gerade bei schlechtem Wetter sind viele auf den Bus und die Unterstände angewiesen, müssen aber derzeit auf die Rücksichtnahme anderer hoffen, ohne sich auf eine ausreichende Beschilderung berufen zu können. Am ZOB laden zusätzlich Aschenbecher an allen Haltebuchten und Wartebereichen zum vermehrten Zigarettenkonsum ein.   Mehr »

Der Kreisverband Flensburg von Bündnis 90/ Die Grünen sucht schnellstmöglich (Bewerbungsfrist bis 06.05.2018) eine/n Geschäftsführer*in.      Mehr »

SH Grüne für mehr sozialen Wohnraum

Auf ihrem Landesparteitag verabschiedeten die schleswig-holsteinischen Grünen einen Antrag für mehr sozialen Wohnraum. Die Flensburger Grünen freuen sich über den Beschluss und konnten sich mit einer Initiative zum Zweckentfremdungsverbot durchsetzen. Die Ratsfraktionsvorsitzende der Flensburger Grünen Ellen Kittel-Wegner zeigt sich hocherfreut: „Wir Grüne wollen gegen Leerstände und den Missbrauch von Wohnraum in Flensburg vorgehen. Deshalb haben wir uns im Rat dafür eingesetzt, dass Zweckentfremdung von Wohnraum beendet werden muss. Da wir in Flensburg gesetzlich an Grenzen stoßen, muss das Land handeln. Deshalb haben wir Flensburger Grüne auf dem Landesparteitag einen Antrag eingebracht, der mit großer Mehrheit beschlossen wurde.   Mehr »

Sharepic Flensburgstricktanders

Genauso wie am 17. Mai erneut der Flensburger Women's und Rainbow March stattfindet, stricken wir vorher auch wieder Pussyhats unter dem Motto #Flensburgstricktanders.

Wir treffen uns dafür in der Kreisgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Flensburg am Donnerstag, den 26.04., um 18:30 Uhr.

Ihr seid herzlich eingeladen mitzustricken und am 17. Mai ein Zeichen zu setzen. Kommt vorbei! Denn: #Flensburgticktanders - Diese Veranstaltung ist öffentlich -

Deckblatt des Kommunalwahlprogramms "Flensburg tickt anders"

Achtung Inhalt! Heute wurde unser Wahlprogramm zur #Kommunalwahl am 6. Mai vorgestellt und ist nun online abrufbar.

Mit vielen grünen Inhalten und Ideen, wie wir #Flensburg fit für die Zukunft machen. Und jetzt heißt es: #klargrünmachen. Wir freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf! #Flensburgticktanders

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Am kommenden Donnerstag, 22.3.2018 berät der Kulturausschuss über eine Erhöhung der Förderung für die Niederdeutsche Bühne (NDB). Die Grüne Ratsfraktion strebt zusammen mit der SPD in einem Antrag an, die NDB im Bestand existenziell zu sichern und einen Teil der erheblich erhöhten Mietkosten des neuen Vermieters kommunal mit zu tragen. Darüber hinausgehende, zusätzliche Mittel, die dem neuen Investor ermöglichen, das Haus in der Augustastraße komplett umzubauen, mit einer zusätzlichen Bühne zu versehen und zusätzliche Mieteinnahmen zu erzielen, lehnen sie ab.   Mehr »

Der Masterplan Mobilität wurde in Flensburg Anfang 2017 nahezu einstimmig in Auftrag gegeben. Seit März letzten Jahres arbeitet die Stadtverwaltung intensiv an diesem Masterplan mit dem Ziel, das Thema Mobilität und Verkehr für Flensburg zukunftsorientiert zu gestalten.

Wir Grüne sind entsetzt über die Tatsache, dass die ersten zaghaften Umsetzungsversuche, die am 20.03.2018 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Planung von der Verwaltung probeweise vorgeschlagen wurden (SUPA-30/2018) sogleich zerredet und eine Entscheidung von der Mehrheit des Ausschusses erstmal um vier Wochen vertagt wurde.   Mehr »

13.03.2018

Pressemitteilung der Campus Grüne: Gründung der Hochschulgruppe „Campus Grüne“ an der EUF vom 13.3.2018   

Abbildung 1: Fleißig am Diskutieren! Der neue Vorstand der Campus Grünen (von links: Katja Claussen, Janek Ratay und Sven Gebhardt)

 "Wir gehen andere grüne Wege", lautete das Thema der Gründungsveranstaltung der neuen grünen Hochschulgruppe „Campus Grüne“. Bevor inhaltlich diskutiert wurde, erarbeiteten wir gemeinsam eine Satzung und wählten: 

 

·       als Vorsitzenden Sven Gebhardt 

·       als Stellvertreterin Katja Claussen 

·       als Schatzmeister Janek Ratay   

 

 

 

Wir möchten an dieser Stelle gleich noch auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:

Wir laden am Freitag, den 16.3. um 16:00 Uhr im Gebäude Helsinki (HEL) in Raum 064, der Europa Universität Flensburg zu einer Diskussion mit MdL Lasse Pettersdotter zum Thema „Rechtspopulismus“ ein. Alle Interessierten sind willkommen – selbstverständlich auch nicht Hochschulangehörige.

 

 

11.03.2018

#Abschalten - 7. Jahrestag des Reaktorunglücks in Fukushima

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Pressemitteilung: Aufstellung der grünen Liste zur Kommunalwahl am 6. Mai

Am vergangenen Freitagabend verabschiedeten die Flensburger Grünen im AWO Servicehaus am Friesischen Berg ihr Wahlprogramm mit dem Titel „Flensburg Tickt Anders – Weltoffen, Ökologisch, Sozial und Kreativ“ und wählten die Liste zur Kommunalwahl 2018. Als Spitzenkandidatin wurde erneut Ellen Kittel-Wegner (Dipl. Pädagogin und Handelsfachwirtin) aufgestellt, gefolgt von Stefan Thomsen (Dipl. Ingenieur), Julia Döhring (Dipl. Mathematikerin und Informatikerin) und Pelle Hansen (Integrationsbegleiter). Auf die ebenfalls aussichtsreichen Listenplätze fünf und sechs wählten die etwa 30 anwesenden Mitglieder Katja Claussen (Lehramts- Studentin) und Clemens Schmidt (Journalismus-Student). Benita von Brackel-Schmidt, Sprecherin der Grünen in Flensburg: „Der Wahlabend zeichnete sich durch eine sehr positive Grundstimmung im Plenum, gute Bewerbungsreden der zahlreichen KandidatInnen, die einem teilweise die Entscheidung zwischen ihnen sehr schwer machten, und deren spürbaren Tatendrang aus. Wenn wir mit dem hier zu spürenden Schwung den Wahlkampf bestreiten können, kann sich das Ergebnis sicher sehen lassen!“ Marlene Langholz-Kaiser, ebenfalls Sprecherin: „Mit Clemens und Katja haben wir auf den vorderen Listenplätzen zwei neue, junge Gesichter, die trotzdem schon einiges an politischer Erfahrung mitbringen. Unser Ziel ist es, bei den Kommunalwahlen die Zahl unserer Mandate von 5 auf mindestens 6 zu erhöhen und so beide in den Rat zu holen.“

Von links: Ratsherr Pelle Hansen, Katja Claussen, Ratsfrau Julia Döring, Ratsherr Stefan Thomsen, Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner, Clemens Schmidt
Die ersten 6 Listenplätze: Ratsherr Pelle Hansen, Katja Claussen, Ratsfrau Julia Döring, Ratsherr Stefan Thomsen, Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner, Clemens Schmidt
Volles Haus bei der Wahlversammlung Freitagabend am 2. Februar. Ratsherr Stefan Thomsen hält seine Bewerbungsrede.
Volles Haus bei der Wahlversammlung Freitagabend am 2. Februar. Ratsherr Stefan Thomsen hält seine Bewerbungsrede.
Der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein, Steffen Regis ist ebenfalls zu Gast.
Der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein, Steffen Regis ist ebenfalls zu Gast.

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18.01.2018

Pressemitteilung: Wochenmarkt

Zu der heutigen Entscheidung der Ratsversammlung, den Antrag der Wählerinitiative "Flensburg wählen" zum Wochenmarkt gar nicht auf die Tagesordnung zu nehmen, nehmen die Grünen Stellung. Hierzu Julia Döring, Ratsfrau der Grünen:

"Die Anliegen der WochenmarktbeschickerInnen und der WochenmarktnutzerInnen sind uns als Grünen sehr wichtig, deshalb waren wir mit einem entsprechenden Antrag bereits im November im Hauptausschuss: "Wochenmarkt hat Vorrang vor dem Weihnachtsmarkt am Südermarkt", so hieß auch unser Antrag. Diesen haben wir zunächst zurückgestellt, als die Stadtverwaltung ein Beteiligungsverfahren vorgeschlagen hat. Im Februar werden alle Betroffenen und Experten zusammen auch mit FraktionsvertreterInnen diskutieren, um gemeinsam die beste Lösung zu entwickeln. Dieses Verfahren ist transparent und lösungsorientiert, deshalb unterstützen wir dies. Uns ist es sehr wichtig, dass das Thema offen und mit allen Beteiligten und Betroffenen und somit auch konstruktiv behandelt wird. Wir als Grüne sind dabei."

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von links: Philipp Diepmans, Marlene Langholz-Kaiser, Janna Freimark, Benita v. Brackel-Schmidt, Sven Gebhardt, Peter Wegner

15.01.2018

Der KV Flensburg hat einen neuen Vorstand gewählt

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen hat auf seiner Mitgliederversammlung im AWO-Stadtteilzentrum Friesischer Berg am 10.01.2018 einen neuen Vorstand gewählt.  Neben den beiden Sprecherinnen Benita von Brackel-Schmidt und Marlene Langholz-Kaiser, wurden Schatzmeister Peter Wegner und Beisitzerin Janna Freimarck  jeweils einstimmig wiedergewählt. Als neue Beisitzer sind Philipp Diepmans und Sven Gebhardt dazugekommen. Dazu Marlene Langholz-Kaiser: "Bei unseren Mitgliedern bedanken wir uns für unsere Wiederwahl und begrüßen ganz besonders unsere beiden neuen Vorstandsmitglieder. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren und den in Kürze beginnenden Kommunalwahlkampf bei dem wir vorallem auf kreative Aktions- und Veranstaltungsformate setzen wollen."

Zu den Anträgen HA-2/2018 und HA-2/2018, 1. Ergänzung erklären die Vertreter*innen der Grünen Ratsfraktion:

"Wir begrüßen die Initiative der SPD außerordentlich, mit dem Antrag "Pestizidfreie Kommune" einen weiteren Schritt in Richtung einer lebenswerten Stadt zu gehen. Aufbauend auf unserem ersten Schritt zu Blühstreifen, den wir gemeinsam bereits erfolgreich genommen haben, rückt so die Verhinderung des Insektensterbens einmal mehr in den Fokus. Die Gefahr, die durch Pestizide wie Glyphosat auch in Stadtgemeinden droht, kann nicht oft genug benannt werden, Verbote von Glyphosat und ähnlichen Giften müssen und können sehr wohl auch kommunal durchgesetzt werden.", so Ellen Kittel-Wegner.   Mehr »

12.09.2017

Pressemitteilung: Grüne freuen sich über Beschluss zur Anlage von Blühstreifen

In die letzte Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung hatte die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag "Anlage von Blühstreifen auf städtischen Grünflächen" eingebracht, der einstimmig angenommen wurde. Damit wird nun die Stadtverwaltung beauftragt zu prüfen, an welchen Orten geeignete Blühstreifen für Insekten angelegt werden können und welche Maßnahmen dafür getroffen werden müssen.

Dazu sagt Stefan Thomsen, Mitglied im Ausschuss: "Wir freuen uns über den Beschluss des Antrages. Die meisten unserer städtischen Park- und Erholungsflächen bestehen bislang aus einem Einheitsgrün von Rasen und Büschen, die Insekten keine Nahrung bieten. Diese Flächen können wir anders sinnvoll nutzen. Mit dem Anlegen von Blühstreifen wollen wir helfen, den akuten Nahrungsmangel von Bienen, Hummeln und Co. zu lindern. Gerade vor dem Hintergrund des dramatischen Insektensterbens ist dieses ein wichtiger Schritt."

Die Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner ergänzt: " Naturnah angelegte Flächen mit vielen Blütenpflanzen sind nicht nur für Insekten anziehend. Wir alle profitieren davon: Blühstreifen sind nicht nur schön anzusehen, sie binden auch CO2 und tragen damit zum Klimaschutz bei."

Luise Amtsberg, MdB und Konstantin von Notz, MdB mit Geflüchtetem Naeemi Nematullah und Projektkoordinator Thomas Duttle
Luise Amtsberg, MdB und Konstantin von Notz, MdB mit Geflüchtetem Naeemi Nematullah und Projektkoordinator Thomas Duttle

Bei ihrem Besuch der Europa-Universität Flensburg (EUF) am 31.08.17 hatten Luise Amtsberg (flüchtlingspolitische Sprecherin, MdB), Konstantin von Notz (netzpolitischer Sprecher, MdB) und Rasmus Andresen (MdL und Vizepräsident des Landtags) die Gelegenheit, sich über das Programm ProRef informieren, welches studieninteressierte Geflüchtete auf ein Studium an einer deutschen Hochschule vorbereiten soll.    Mehr »

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28.08.2017

Pressemitteilung: Grüne Ratsfraktion zu "Poller auf dem Südermarkt"

Zur Ankündigung der FDP, für die Flensburger Fußgängerzonen zB. versenkbare Poller zu fordern, um vor islamistischem Terror zu schützen, erklärt Ellen Kittel-Wegner, Grüne Fraktionsvorsitzende:

"Flensburg ist eine bunte, vielfältige, offene Stadt und soll es bleiben. Genau wie "schwarze Sheriffs" helfen Poller kein Stück gegen islamistischen Terror. Die Lage der Flensburger Fußgängerzone an sich macht einen Terrorangriff beispielsweise mit LKWs sehr unwahrscheinlich - deshalb sind versenkbare Poller überflüssig. Davon ausgehend, dass Poller immer dann versenkt werden müssten, wenn z.B. Markttage oder Stadtfeste sind, ist dieser Vorschlag darüber hinaus absolut sinnfrei - und ist in unseren Augen ein weiterer Versuch der FDP, ein diffuses Unsicherheitsgefühl bei Einwohnerinnen und Einwohnern zu schüren. Die FDP-Vorschläge schaffen ein vergiftetes Klima der Angst. Wir Grüne sind immer bereit mit der Polizei und anderen ExpertInnen auszuloten, welche Maßnahmen zur Sicherheit der Bevölkerung sinnvoll sein können. Populistische und wiederkehrende Schnellschüsse von "liberalen" Hilfssheriffs brauchen wir aber nicht."

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Bereits seit längerem setzt sich Jochen Gurth, Ratsherr der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Bürgerservice, Schutz und Ordnung, für die Wiedereinführung der bewährten Strandranger ein: „Eigene Beobachtungen an unseren Stränden und auch Gespräche mit den Kiosk-Betreibern vor Ort zeigen mir, dass es im Sinne von EinwohnerInnen wie auch Touristen und Touristinnen ist, dass sich wie in den Jahren bis 2011 Strandranger um die Sauberkeit unserer Strände direkt vor Ort kümmern“, so Jochen Gurth. „Es ist daher absolut in unserem Interesse, dass das TBZ oder wie damals die Bequa dieses Kümmern um Sauberkeit übernehmen und in dieser Funktion für die Menschen vor Ort präsent und ansprechbar sind.    Mehr »

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Zur aktuellen Debatte „AKW-Betonmüll nach Harrislee“ erklärt die Grüne Ratsfraktion aus Flensburg:

Im Juli 2016 lehnten der Hauptausschuss und die Gemeindevertretung der Gemeinde Harrislee die Deponierung von schwach radioaktivem Material aus den Kernkraftwerken Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel auf der Deponie Balzersen ab, da die zusätzlichen Risiken durch das Material aus Rückbauten der Kernkraftwerke nicht hinreichend widergelegt werden konnten.

Julia Döring, Grünes Ratsmitglied: „Bereits am 21.07.2016 haben wir in der Flensburger Ratsversammlung diese Entscheidung der Nachbarn zum Anlass genommen , gemeinsam mit anderen Fraktionen mit der mehrheitlich angenommenen Beschlussvorlage (RV 83/2016, 1. Ergänzung) ebenfalls an das Land Schleswig-Holstein zu appellieren: Eine Verharmlosung möglicher Strahlenschäden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken (AKW) muss verhindert werden.   Mehr »

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Pressemitteilung: GRÜNE wählen Direktkandidaten zur Bundestagswahl

Marlene Langholz-Kaiser (Sprecherin KV Flensburg), Direktkandidat Dr. Peter Wittenhorst und Silke Sörensen (Vorstand KV Schleswig-Flensburg)
Marlene Langholz-Kaiser (Sprecherin KV Flensburg), Direktkandidat Dr. Peter Wittenhorst und Silke Sörensen (Vorstand KV Schleswig-Flensburg)

Die Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben in einer gemeinsamen Versammlung einen Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 24.09.2017 aufgestellt. Mit sehr großer Mehrheit wählten die Mitglieder den Schleswiger Neurologen Peter Wittenhorst, der auch bereits im Landtagswahlkampf im Wahlkreis 5 des Kreisgebietes angetreten ist und dort große Zustimmung fand. Peter Wittenhorst nahm die Wahl an und freute sich, die Grüne Linie im Wahlkampf vertreten zu dürfen: "Besonders für die Energiewende, für ein sozial verträgliches Gesundheitssystem, für eine ökologische Landwirtschaft und umfassende Verbraucherinformation werde ich mich einsetzen."

Marlene Langholz-Kaiser (Sprecherin KV Flensburg) und Silke Sörensen (Vorstand KV Schleswig-Flensburg) nahmen einhellig dazu Stellung: " Wir danken Peter Wittenhorst für die Bereitschaft für uns anzutreten. Wir sind uns sicher, in ihm einen guten und erfahrenen Verfechter unserer Ziele auf Bundesebene gefunden zu haben!".

13.06.2017

Pressemitteilung: Grüne lehnen B-Plan Groß-Tarup-Dorf ab

Zur Beschlussvorlage "Groß-Tarup-Dorf" in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung, Stadtentwicklung sagt der planungspolitische Sprecher Stefan Thomsen: "Nach Auffassung der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Planung, Stadtentwicklung wird hier weiterhin der stadtplanerische Sündenfall "Einfamilienhaussiedlungen am Stadtrand" praktiziert. Trotz eines enormen Verbrauchs natürlicher Ressourcen werden nur 36 neue Wohneinheiten entstehen. Die Chance, an dieser Stelle Naturräume zu erhalten und gleichzeitig dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, wurde erneut vertan."

Sein Stellvertreter Pelle Hansen ergänzt: "Die überdimensionierte Verkehrswegeplanung im Zusammenhang mit der K8 zerstört darüberhinaus weitere natürliche und landwirtschaftliche Flächen. Statt Großbäume und Biotope in die Planung mit einzubeziehen, entstehen Asphalt- und Rollrasenwüsten. Zukunftsweisende Stadtplanung sieht anders aus."

Die Grüne Landtagsfraktion hat den Flensburger Landtagsabgeordneten für das Amt des Landtagsvizepräsidenten nominiert. Andresen wird auf Vorschlag seiner Fraktion bei der konstituierenden Landtagstagung am 6. Juni für das Amt kandidieren und begegnet der neuen Aufgabe mit Respekt und hoch motiviert Die Grüne Landtagsfraktion hat den Flensburger Landtagsabgeordneten für das Amt des Landtagsvizepräsidenten nominiert. Andresen wird auf Vorschlag seiner Fraktion bei der konstituierenden Landtagstagung am 6. Juni für das Amt kandidieren und begegnet der neuen Aufgabe mit Respekt und hoch motiviert.     Mehr »

In seiner letzten Sitzung hat der Gleichstellungsausschuss der Stadt Flensburg mit dem einstimmigem Beschluss die Ausrichtung der Projektförderung für Frauen- und Männerprojekte auf neue Füße gestellt.

Mit der Vorlage der Grünen Ratsfraktion wird es künftig einen gemeinsamen Topf „Fördermittel für geschlechtsspezifische Projekte und Genderförderung“ geben, der die beiden vorher bestehenden Projekttöpfe zusammenfasst. Dies erhöht die Flexibilität in der Fördermittelvergabe, weil nicht mehr festgelegt ist, wie viele der Fördermittel für Frauen- oder für Männerprojekte genutzt werden, sondern in Abhängigkeit von der Antragslage entschieden werden kann. Zugleich fällt damit die Festlegung auf ausschließlich Frauen- bzw. Männerprojekte. So könnten beispielsweise jetzt auch Transgenderprojekte gefördert werden, was vorher gar nicht vorgesehen war.   Mehr »

24.03.2017

Flensburger Grüne und Rasmus Andresen rufen auf zum bunten Protest gegen den Besuch von Beatrix von Storch

Die Flensburger Grünen und ihr Landtagsabgeordneter Rasmus Andresen beteiligen sich morgen an dem bunten Protest engagierter BürgerInnen in Westerholz (ca. 20 Km von Flensburg) anlässlich des Besuchs der AfD Politikerin Beatrix von Storch.

Dazu erklären die Sprecherinnen der Flensburger Grünen, Marlene Langholz-Kaiser und Benita von Brackel-Schmidt: "Unsere Region ist bunt und liebt Vielfalt. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Sexualität sollen alle bei uns weiterhin gut zusammen leben. Gerade als vor 1 1/2 Jahren viele Geflüchtete bei uns ankamen, hat unsere Stadt gezeigt, dass hier Solidarität und Menschlichkeit groß geschrieben werden. Beatrix von Storch bekämpft all dies und schreckt sogar nicht vor der Forderung zurück auf Geflüchtete an Grenzen schießen zu lassen."

Rasmus Andresen ergänzt: "Wir fordern alle Menschen bei uns in der Region auf, friedlich und kreativ durch bunten Protest Frau von Storch und ihren Helfern deutlich zu machen, dass ihre menschenverachtende Ideologie bei uns keinen Platz hat. Beatrix von Storch steht für Ausgrenzung, Hass gegen Minderheiten und ein Familienbild, in dem Alleinerziehende, berufstätige Frauen und Homosexuelle keinen Platz haben. Statt Hass brauchen wir mehr Empathie."

13.03.2017

Erfolgreicher Start in den Haustürwahlkampf

Mit Unterstützung unseres Bundesgeschäftsführers Michael Kellner, einem Team der heute-show und Außenreporter Lutz van der Horst sind wir erfolgreich in den Haustürwahlkampf gestartet!

Unser Direktkandidat Rasmus Andresen meint: "Dass mehr als 20 Menschen gekommen sind, um mit uns an Türen zu klingeln und für die Wahl am 07. Mai zu werben, ist ein riesen Erfolg! Und es zeigt, dass unsere Mitmach-Kampagne #Flensburgticktanders ankommt! Wir müssen uns aktiv für eine gerechte und offene Gesellschaft einsetzen - mit unserem Auftakt zum Haustürwahlkampf haben wir genau das getan."

08.03.2017

Grüne Aktion zum Frauentag: Männer haben Denkmäler, Frauen haben Zukunft

Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März 2017 haben wir im Rahmen einer Aktion den feministischen Protest des Women’s March nach Flensburg getragen. Unter dem Motto „Männer haben Denkmäler, Frauen haben Zukunft“ wurde männlichen Denkmälern im Stadtgebiet eine rosa Mütze (Pussyhat) verpasst - für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen den Rechtsruck von AfD und Co.

Dazu sagt Rasmus Andresen, Flensburger Landtagsabgeordneter und Grüner Direktkandidat zur Landtagswahl:

„Mit unserer Aktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Gleichberechtigung zu einer modernen Gesellschaft dazugehört. Wir Grüne setzen uns seit unserer Gründung genau dafür ein. Wir sagen Nein zu Gewalt an Frauen und unterstützen deshalb Frauenhäuser und Beratungsstellen. Auch in Flensburg.

Wir sagen Ja zu geteilter Macht zwischen den Geschlechtern und wollen deshalb die Hälfte der Plätze im Landtag mit Frauen besetzen. Gerade in einem Wahlkreis, in dem für die Landtagsparteien nur Männer antreten, ist es wichtig darauf hinzuweisen.

Mit unserer Finanzministerin Monika Heinold sind wir Grüne die einzige Landtagspartei mit einer weiblichen Spitzenkandidatin. Wir Grüne quotieren unsere Liste konsequent. So sind immer mindestens 50% Frauen unter den Grünen Abgeordneten."

04.03.2017

Müllmonster in Flensburg: Es gibt Alternativen zu Pappbechern

320.000 Kaffeebecher werden in Deutschland pro Stunde weggeschmissen. Darauf haben wir heute in Flensburg aufmerksam gemacht und zusammen mit unseren "Müllmonstern" Joris und Marvin Becher gesammelt. Es gibt umweltfreundliche Alternativen wie Wiederauffüllbare Becher und städtische Pfandsysteme.

Dazu sagt unser Direktkandidat und Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen:

"In Flensburg werden im Schnitt täglich mehr als 8000 Pappbecher benutzt. Mit Mehrwegbechern gibt es eine einfache Lösung und super Alternative!"

19.02.2017

Erfolgreiche Straßenaktion: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Am Samstag haben die Flensburger Grünen gemeinsam mit ihrem Landtagsabgeordneten und Direktkandidaten zur Landtagswahl am 7. Mai, Rasmus Andresen, über die Sicherheitslage in Afghanistan informiert und "Reisegutscheine" für Reisen nach Afghanistan verteilt. Die Aktion im Holm stieß auf großes Interesse.

Hierzu erklärt der Flensburger Grüne Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen: "Afghanistan ist nicht sicher. In dem Land herrscht Krieg. Es ist unmenschlich, Menschen in Hände der Taliban abzuschieben. Deshalb haben wir Grüne uns in der Landesregierung dafür eingesetzt, einen dreimonatigen Abschiebestopp nach Afghanistan zu verhängen. Danach kann aber nur noch Berlin entscheiden. Wir fordern einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan. CDU Spitzenkandidat Daniel Günther und Bundesinnenminister Thomas de Maziere müssen ihren Kurs ändern.

Das Interesse an unserer Aktion war groß. Viele Menschen verstehen nicht, warum gut integrierte junge Menschen aus Afghanistan in den Krieg abgeschoben werden sollen. Besonders bewegend war ein Gespräch mit zwei jungen Afghanen, die beide von Abschiebungen bedroht sind. Beide sind seit einigen Jahren hier, sprechen deutsch und haben gute Schulnoten. Ihr Heimatdorf wird von den Taliban kontrolliert und ihre Familie verfolgt. Für uns Grüne kennt Menschlichkeit keine Obergrenze. Wir werden weiter für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan kämpfen."

Du bist politisch interessiert? Du möchtest dich für Klimaschutz, Vielfalt und Gerechtigkeit einsetzen? Dich stört der politische Rechtsruck? Du wolltest dich schon immer politisch engagieren? Du suchst einen Praktikumsplatz?Dann bist du bei uns richtig.

Im Rahmen der Grünen Landtagswahlkampagne #Flensburgticktanders suchen wir für die Zeit vom 27. März bis 8. Mai eineN WahlkampfpraktikantIn.

Das Wahlkampfpraktikum gibt einen intensiven und spannenden Einblick in eine politische Kampagne in den entscheidenden Wochen einer sehr engen Landtagswahl. In dem Praktikum wird die Unterstützung des Flensburger Landtagsabgeordneten und Grünen Direktkandidaten für den Wahlkreis 3, Rasmus Andresen, im Mittelpunkt stehen. Arbeitsort ist zusammen mit dem Wahlkampfteam von Rasmus Andresen die Stadt Flensburg.   Mehr »

29.01.2017

Flensburger Grüne erfolgreich auf Listenparteitag

Für die Flensburger Grünen war der Listenparteitag am Wochenende in Neumünster ein voller Erfolg. Mit dem Flensburger Direktkandidaten Rasmus Andresen auf Listenplatz 4 und Vorstandssprecherin Benita von Brackel-Schmidt auf Platz 19 ist Flensburg auf Landesebene weiterhin gut vertreten.

Dazu sagt Rasmus Andresen: "Ich freue mich über das Vertrauen für Listenplatz 4. Der Landesparteitag hat gezeigt, dass Flensburg bei den Grünen weit vorne steht. Das Votum ist ein Vertrauensbeweis und gibt mit Rückenwind für den Direktwahlkampf um den Flensburger Wahlkampf. Gemeinsam mit unserem Flensburger Minister Robert Habeck werden wir vor Ort angreifen."

Kreisverbandssprecherin Benita von Brackel-Schmidt ergänzt: "Der Parteitag hat deutlich entschieden: mit uns Grünen werden Flensburger Themen auch im nächsten Landtag Gehör finden. Wir werden uns nun mit voller Kraft für ein starkes Grünes Ergebnis einsetzen und gemeinsam mit Rasmus ein kreatives und weltoffenes Angebot an alle Flensburgerinnen und Flensburger machen."

Valerie Wilms, Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexpertin aus Schleswig-Holstein, vertritt seit Juli 2016 die Grünen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Abgasaffäre. Volkswagen hatte manipulierte Dieselfahrzeuge mit illegaler Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung verwendete, um Abgasnormen zu umgehen.

Diskussion mit Valerie Wilms MdB und Rasmus Andresen MdL

Am 31. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Brasseriehof-Cafe, Große Str. 42-44 in Flensburg

Valerie Wilms: „Der Abgasskandal ist der umfassendste Betrug in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, der nur im Zusammenspiel von Politik, Behörden und Unternehmen möglich war. Die Gesundheit der Bevölkerung wurde aufs Spiel gesetzt, Millionen von Kunden betrogen und der Staat um Einnahmen geprellt. Wir müssen dieses organisierte Versagen umfassend aufklären und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Ganz vorn auf der Agenda steht für mich eine Umstrukturierung des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Wir brauchen endlich eine unabhängige Zulassungsagentur, damit es nicht wieder zu solch einem Versagen kommt.“    Mehr »

01.12.2016

Auftakt der Kampagne #Flensburgticktanders

60 Menschen diskutieren über die Zukunft unserer Demokratie

Der Wahlkampfauftakt des Flensburger Grünen Landtagsabgeordneten Rasmus Andresen und seiner Mitmachkampagne #Flensburgticktanders war ein voller Erfolg. Knapp 60 Menschen diskutierten mit dem Gründer der neuen dänischen Grünen Partei Uffe Elbæk, der Flensburger Autorin Andrea Paluch und Rasmus Andresen über die Zukunft unserer Demokratie. Anstatt mit Wahlkampfreden und Frontalbeschallung klassische Wahlparolen zu kommunizieren, konnten die Gäste in einer Fishbowldiskussion selbst Teil des Podiums werden.

"Uns Grünen ist wichtig, mit den Flensburgerinnen und Flensburgern unsere Demokratie zu erneuern, für ökologische Nachhaltigkeit und gegen Ausgrenzung zu kämpfen. Dazu wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten Projekte für Flensburg entwickeln."

In der Diskussion mit dem dänischen Politiker Elbæk und Andrea Paluch nahmen viele unterschiedliche Menschen teil: Mitglieder aus anderen Parteien genauso wie 17-jährige Schülerinnen oder 70-jährige Rentner. Alle einte der Gedanke, dass sich unsere Demokratie weiterentwickeln muss und Parteien sich verändern müssen.

"Unsere Kampagne #Flensburgticktanders hat den Anspruch, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen und für unsere Demokratie zu begeistern. Dazu müssen wir als Politiker auch kreativer werden. Statt langweilige Infostände zu machen, brauchen wir andere kreativere Aktionen, um für Politik zu begeistern," so Andresen abschließend

17.11.2016

Wahlkampfauftakt: Trump, Brexit und Co - Tickt Flensburg anders?

Liebe Flensburgerinnen und Flensburger,

unsere Welt verändert sich gerade massiv. Demokratische Grundwerte werden in Frage gestellt. Ein "Weiter so" reicht deshalb nicht mehr aus. Wir müssen uns bewegen. Wir müssen Politik neu denken. Aber wie?

Ich bin Grüner Direktkandidat für Flensburg zur Landtagswahl am 7. Mai 2017 und freue mich, genau diese Frage mit der Flensburger Autorin Andrea Paluch, dem dänischen Parteigründer Uffe Elbæk und Euch in einer Fishbowl zu diskutieren.

Am 01. Dezember um 19:00 Uhr

In der Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek

Waitzstraße 5, 24937 Flensburg

Außerdem möchte ich Euch gern unsere Kampagne und unsere Pläne für die nächsten Monate vorstellen. Also kommt vorbei und mischt Euch ein. Ich freue mich drauf.

Euer Rasmus Andresen

Eine Allianz von Putin und Trump. Das Ende der Bündnisverpflichtung in der Nato. Kein globaler Klimaschutz – der Wahlsieg von Trump kann alles verändern. Er hätte nicht passieren dürfen. Aber so etwas kann auch in Europa und Deutschland passieren. Wenn immer gesagt wird, die AfD hole europäische Realität in Deutschland nach, dann kann einem angst und bange werden. Denn europäische Realität ist, dass in Ungarn und Polen Grundrechte und Pressefreiheit schrittweise abgeschafft werden, dass in den Niederlanden, in Frankreich und Österreich Rechtspopulisten Präsidenten werde können. Realität ist der Brexit.    Mehr »

Auf ihrer Mitgliederversammlung haben die Flensburger Grünen turnusgemäß ihren Vorstand neu gewählt. Dabei wurden Benita v. Brackel-Schmidt und Marlene Langholz-Kaiser als Vorstandssprecherinnen, Peter Wegner als Schatzmeister und Arnd Papenhagen und Marvin Peters als Beisitzer gewählt. Außerdem standen der Parteitag zum Grünen Landtagswahlprogramm sowie ein Antrag zum Rückführungsabkommen mit Afghanistan, den der Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen eingebracht hatte, auf der Tagesordnung.   Mehr »

„Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“…zitierte Denis Petri, Fahrradaktivist aus Berlin Hans-Jochen Vogel auf einer Veranstaltung des Grünen Kreisverbands Flensburg am vergangenen Freitag. Doch anders als Vogel im Jahre 1972, bezog Petri den Satz nicht auf den Auto- sondern den Fahrradverkehr. So fordert die Berliner Initiative ‚Volksentscheid Fahrrad‘ die städtische Verwaltung dazu auf, Berlin zu einer Fahrradstadt zu machen und hat dazu 10 Kernforderungen formuliert, die in Deutschlands erstem Fahrradgesetz Anwendung finden sollen. Schon in der ersten Stufe des Verfahrens habe man in nur drei Wochen eine überwältigende Menge von über 100.000 Unterschriften sammeln können. Auch wenn für den Volksentscheid am Tag der Bundestagswahl noch einmal mehr als doppelt so viele Stimmen für das Gesetz abgegeben werden müssen, könne man nun sehr optimistisch in die Zukunft schauen.   Mehr »

Die Flensburger Grünen haben auf ihrer gestrigen (20.09.) Mitgliederversammlung den Landtagsabgeordneten Rasmus Andresen einstimmig als Direktkandidaten zur Landtagswahl 2017 nominiert.

Benita von Brackel-Schmidt, Vorstandsprecherin, erklärt dazu:„Wir Flensburger Grüne gehen selbstbewusst und eigenständig in den Landtagswahlkampf. Mit unserem Abgeordneten Rasmus Andresen haben wir einen starken Kandidaten, mit dem wir einen kreativen Wahlkampf führen wollen. Rasmus vertritt seit Jahren Flensburg im Landtag. Er ist in unserer Stadt in der dänischen Minderheit aufgewachsen und Herzblut-Flensburger. Sein vehementer Einsatz im Landtag für unsere Hochschulen und eine bunte Gesellschaft hat unsere Stadt gestärkt.

Durch sein Engagement als Finanzpolitiker hat Flensburg in den letzten Jahren mehr finanzielle Mittel vom Land erhalten, so zum Beispiel bei den Kosten, die uns als Transitstadt für Geflüchtete erstattet wurden, oder bei Zuschüssen für die Phänomenta.

Mit dem Gewinn des Direktmandats bei der letzten Kommunalwahl hat er gezeigt, dass er in Direktwahlkämpfen viele Menschen überzeugen kann.

Es ist kein Naturgesetz, dass SPD oder CDU diesen Wahlkreis gewinnen.   Mehr »

9. Grüne Staudentauschbörse

Am Donnerstag, 15.09.2016, findet unsere nächste Grüne Staudentauschbörse statt. Blumen, Stauden, Setzlinge, Saaten – Kaffee und Klönschnack mit anderen Gartenliebhabern...

Besuchen Sie uns, finden Sie spannende Pflanzen oder bringen selbst Ableger aus Ihrem Garten mit!

Ort/Uhrzeit: Parkplatz bei Krümet/Holtex, Am Sophienhof 2, Flensburg,

von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Keine Anmeldung nötig.

Weitere Auskünfte bei M. Chmielewicz, Tel. 0179 784 03 60.

Als Grüne in Flensburg freuen wir uns riesig, dass die gemeinsame Kandidatin der drei Parteien SPD, CDU und Grünen die Oberbürgermeisterinnenwahl gewonnen hat. Und das erdrutschartig im ersten Wahlgang! Wir wünschen Simone alles Gute und viel Erfolg!

Der Grüne Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen kommentiert das Ergebnis folgendermaßen: "In dem überraschenden Ergebnis manifestiert sich der große Wille von Simone Lange, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in Flensburg gemeinsam etwas zu bewegen. Auch die breite Unterstützung über die Parteien hinaus - die vielen überzeugten UnterstützerInnen im Wahlkampf, die keiner Partei angehören, verdeutlichen, worauf es bei dieser Wahl ankam: die Menschen wollten mitgenommen werden und schätzen den direkten, den ehrlichen und glaubwürdigen Umgang von Simone Lange mit ihnen. Dieser Wahlkampf kann für uns Grüne modellhaft werden."   Mehr »

Simone Lange kann Zukunft

8. Grüne Staudentauschbörse

Auf der letzten Tauschbörse vor gerade einmal ein paar Wochen hatten innerhalb kürzester Zeit alle angebotenen Pflanzen neue, glückliche Besitzer gefunden, und die Gartenfreunde standen früh mit leeren Kisten da! Aufgrund der hohen Nachfrage und immer noch üppig sprießender Pfanzen in unseren Privatgärten haben wir uns entschlossen, eine zusätzliche Tausch- und Plauschbörse noch in diesem Frühjahr zu veranstalten. Wir treffen uns an unserem Stammplatz vor Holtex/Krümet in der Husumer Straße (Flensburg Weiche)!

Dies ist also der Aufruf an alle Gartenliebhaber, die ihre Gärten etwas lichten wollen, und diejenigen, die tauschen oder günstig finden möchten: Kommen Sie am Donnerstag, 26. Mai 2016, von 16.00-18.00 Uhr zum gemütlichen gemeinsamen Stöbern, Tauschen, Kaffeetrinken und Klönen unter Gartenfreunden. Im Repertoire sind Stauden, Sommerblumen, Gemüsesetzlinge und Saaten. Bringen Sie einfach mit, was Sie übrig haben, oder kommen Sie einfach so. Es finden sich immer die schönsten Gartenschätze! Kontakt: Marianne Chmielewicz, Mobil 0179 784 03 60.

Wahlkampfunterstützung

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir starten in die heiße Phase des Oberbürgermeisterwahlkampfs. Unsere gemeinsame Kandidatin Simone Lange und ihre Unterstützer aus SPD,CDU und Grünen, schlagen sich in der City als auch in den Stadtteilen super. Die Bürgerinnen und Bürger sind sehr offen für ein Gespräch und bei dem tollen Wetter gut drauf. Nichts desto trotz benötigen wir EUCH und eure Unterstützung, personell als auch finanziell.

Wir wären euch sehr Dankbar, wenn ihr durch eine Spende Simones Wahlkampf unterstützen würdet und oder euch persönlich an den jeweiligen Ständen einbringen könntet.

Geldspenden bitte an die IBAN: DE23 2175 0000 0000 2845 99

Stichwort OB-Wahlkampf

Lieben Gruß und bis demnächst

 

Euer Vorstand

Grüne Staudentauschbörse

Es ist wieder so weit, der Frühling kommt in großen Schritten und der Garten ruft!
Aus diesem Grund findet am Donnerstag, 28.04.2016, von 16.00-18.00 Uhr, die schon 7. Grüne Staudentauschbörse für alle Gartenliebhaber, statt, und zwar auf dem Parkplatz vor Holtex/Krümet in Flensburg-Weiche (Husumer Straße).
Es ist DIE Gelegenheit für Pflanzenliebhaber, Stauden-, Setzlings- und Saat-Bestände aufzustocken oder den eigenen Garten um ein paar Pflanzen zu erleichtern. Einfach Ableger mitbringen! Außerdem plauschen mit Gleichgesinnten, gemütlich einen Kaffee trinken, und wer nichts zum Tauschen hat, kann tolle Gartenschätze auch so erobern!
Kontakt: Marianne Chmielewicz, Mobil 0179 784 03 60   Mehr »

02.03.2016

Unsere gemeinsame Kandidatin zur OB-Wahl 2016

Auf der Homepage unserer Kandidatin Simone Lange findet Ihr Infos zu Terminen, Themen, Veranstaltungen im OB-Wahlkampf und vieles mehr. (Foto: Herbert Ohms)

 

 

Aufruf zur Demo in Kiel am 12.03.2016

In diesem Jahr jähren sich die Katastrophen in Tschernobyl (30. Jahrestag am 26.4.) und Fukushima (5. Jahrestag am 11.3.). Anlass genug sich an der in Kiel geplanten Demonstration zu beteiligen, die am Sonnabend, den 12. März 2016, um 12.00 Uhr auf dem Asmus-Bremer-Platz stattfinden wird.

Wir rufen dazu auf, gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Atomenergie zu setzen und - gemeinsam mit dem Landesverband - in einem breiten Bündnis Flagge zu zeigen. Unser Landesvorsitzender Arfst Wagner wird ebenfalls dabei sein.

Anreise aus Flensburg mit der Bahn

Treffen am Fahrscheinatomaten um spätestens 9:45 Uhr

Ab Flensburg 10:03 Uhr

An Kiel 11:16 Uhr

(Rückfahrt nach Absprache vor Ort z.B. um 13:42 oder 14:42 Uhr möglich)

GRÜNER Treffpunkt in Kiel

Wann: ab 11.30 Uhr

Wo: Neue Landesgeschäftsstelle, Alter Markt 9, Zugang Haßstraße 3 - 5.

Um 11:45 Uhr zieht der GRÜNE Block dann zum Asmus-Bremer-Platz weiter.

URL:http://www.gruene-flensburg.de/home/